Mittwoch, 27. Januar 2016

Lieblingsjeans

Nähwettbewerb
Als ich bei Julia von Lillesol und Pelle vom diesjährigen Nähwettbewerb las, war mir sofort klar was und voraus ich etwas dafür nähen möchte.
Das Thema lautet: " Nähe ein Kleidungsstück oder Accessoire nach einem lillesol & pelle Schnittmuster aus einer oder mehreren alten Jeans"
Der Schnitt war sofort klar, es sollte Primavera werden, denn den Schnitt mögen meine Mädels sehr gerne. Ich hatte ein genaues Bild vor Augen wie das Kleid aussehen soll.
Nähwettbewerb
Da kam es gerade rech dass ich eine Lieblingsjeans hier liegen hatte, die mir zu groß war aber ich immer zu schade zum wegwerfen fand. 
Luusmeitlifashion-Naehwettbewerb
Also ran ans Werk! 
Mit dem Ergebnis bin ich genauso zufrieden wie meine Kleine, denn die hat sich sehr über ihr neues Kleid gefreut. So oft wurden wir noch nie auf ein genähtes Kleid angesprochen wie auf dieses.
Die Arzthelferin wollte z.B. wissen wo wir das gekauft haben und war dann ganz baff als meine Kleine sagte, dass hat mir meine Mama genäht! 
Den Bund habe ich als Saumabschluss benutzt, dies ergab so einen schönen Balloneffekt den Kopf fand meine Kleine Mega lustig.
Aber vor allem, dass man auch einen Gürtel einziehen kann findet sie toll. 
Dafür habe ich extra die alten Gürtelschlaufen angenäht. Ich habe beim Vorderteil keine Kellerfalte eingenäht wie vorgesehen sondern das Bündchen in der Mitte einfach gedehnt angenäht so dass es sich schön gekräuselt hat.
Die eine Seite des Wickeloberteils habe ich noch ein wenig "beglitzert", das kommt immer super an.
Auch mit der Mischung aus Jersey und Jeans ist meine neue Bernina Overlock super klar gekommen. Das macht bisher echt Spaß mit ihr zu nähen.
Luusmeiltifashion-Jeanskleid
 Für das eine Vorderteil habe ich einfach ein Stück hinten bei den Jeanstaschen genommen.
Luusmeitlifashion-Schnittmuster-Mädchenkleid

Ab Montag den 1. Februar bis zu 3.2.2016 20 Uhr kann jeder für seinen Favoriten abstimmen schaut doch mal vorbei es sind schon tolle Beispiele dabei. 
Und natürlich würde ich mich nächste Woche über eure Stimme freuen ;-)
Unser Foto hat die Nummer 77 !

Liebe Grüße
Martina

Schnittmuster: Lillesol und Pelle Primavera
Stoff: gut abgelagerter Jersey und meine alte Lieblingsjeans

Ab damit zu Meitlisache und Kidikram 

Montag, 25. Januar 2016

Lou aus Alpenfleece

Bernina 1150 MDA
Meine Overlock habe ich am Wochenende gleich mal dem Härtetest unterzogen ;-)
4 Lagen Alpenfleece beim Kragen der Lou. Und es ging durch wie Butter.
Die Bernina 1150 MDA näht echt klasse, sie ist viel leiser als die Brother. Ich bin schon gespannt wie sie einen Rollsaum nähen wird.
Bernina 1150 MDA
Da es immer noch so kalt ist hab ich endlich den kuscheligen und so schön melierten Alpenfleece zu einem Lou Hoodie und einer passenden Leggings vernäht.

Bernina Overlock 1150 MDA
Ich habe mich für einen Kragen entschieden, da Kapuzen unter der Jacke meine Mädels oft stören.
Die Ösen haben mich ziemlich genervt die wollten einfach nicht halten.
Zum Glück ist es dann doch irgendwie gegangen.

Bernina Overlock 1150 MDA

Wer Lust hat kann auch noch mein Video ansehen in dem ich die Bernina 1150 MDA Overlock zum ersten Mal einfädle.

Aber Achtung die Qualität und Ton ist echt nicht besonders und ich werde wohl kein Youtube Profi mehr werden ;-)



Aber vielleicht hilft es ja doch jemanden ;-)

Liebe Grüße
Martina

Plottermotiv: Silhouette Store

Ab zu Meitlisache  und zu Kiddikram

Samstag, 23. Januar 2016

Götterspeisen

Warum Götterspeisen?
Was will sie uns denn von Wackelpudding erzählen?!?
Nein, die Gerichte von denen ich euch berichten möchte sind für mich wahre Götterspeisen!

Heute geht es bei mir einmal um die vielleicht schönste Sache der Welt!
Essen

Wer mich näher kennt, oder auf Instagram folgt weiß, dass Kochen, Essen gehen und sich mit Lebensmitteln auseinander setzten, ein Hobby von uns ist. Die ganze Familie kocht gern zusammen. Gerne auch aufwändiger. So gibt es selbst unter der Woche immer wieder längere Kochabende. 

Um immer wieder auch Neues dazu zu lernen und sich auch mit anderen auszutauschen, besuchen mein Mann und ich, neben immer wieder lecker Essen gehen, gerne auch Kochkurse.
Es ist einfach toll Zeit zusammen zu verbringen, sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können und viele neue Impulse zu bekommen. 

Da ich so begeistert von unserem letzten Kochkurs war wollte ich euch gerne daran teilhaben lassen.

Die für uns faszinierendste und geschmacklich eigenständigste Küche hat das Essigbrätlein in Nürnberg, welches von Andree Köthe und Yves Ollech zusammen mit dem Maitre-Sommelier Ivan Yakir geleitet wird. 
Essigbrätlein ist übrigens der fränkische Begriff für Sauerbraten, allerdings einen Sauerbraten wird man hier nicht serviert bekommen.
Das Essigbrätlein ist mit 2 Michelinsternen und 18 Gault Millaupunkten ausgezeichnet.

Die dort gekochte Gewürzküche/Gemüseküche ist unvergleichbar. 
Hier wird nicht auf irgendeinen vegetarischen oder gar veganen Küchentrend aufgesprungen, nein das Essigbrätlein gibt es schon 1989 und Gewürze und Gemüse sind schon immer der Fokus gewesen. 

Am Wochenende fuhren wir in unsere alte Heimat Nürnberg. 
Das bulthaupt Küchenstüdio, unter der Leitung von Jürgen Breitsprecher veranstaltet schon seit 15 Jahren zusammen mit Andree Köthe Kochkurse. 

Zusammen mit einem Glas Champagner und 6 weiteren Kursteilnehmern starteten wir in einen spannenden Nachmittag bzw. Abend. Wir wurden von Herrn Breitsprecher mit einer Kochschürze (die ich später auch dringend gebraucht habe) und einem Rezeptheft ausgestattet. Wobei Herr Köthe betonte, dass er Rezepte an sich gar nicht so gern sieht. Wir sollen sie schnell vergessen und ausprobieren und unser eigenes daraus machen. Und wenn etwas nicht so geklappt hat, so hat man doch zumindest für das nächste Mal etwas draus gelernt. Er selbst sagt, dass auch bei Ihnen die Entstehung eines Rezeptes oft zur Hälfte Zufall ist.


Dann ging es in die Küche. 
Uns wurde von Herrn Breitsprecher erklärt wo wir welches Zubehör finden und schon ging es los. Während Herr Köthe anfangs ein bisschen über sich und seine Küche berichtete, bereitete er für uns nebenbei ein paar leckere Kleinigkeiten zu. 

Gedämpftes Brot mit Butter aus getrocknetem fermentiertem Fenchel



Lauch mit Lauchcreme


Brokkoli mit Haselnussmilchcreme








Für jede Frage nahm er sich Zeit sie zu erklären. 
Dies ging nahtlos ins Kochen für den ersten Gang über. 

Der Kurs war so aufgebaut, dass immer ein Gang gekocht und dieser dann gemeinsam gegessen wurde. Begleitet wurden die einzelnen Gänge immer von tollen Weinen, welche der Sommelier Ivan Yakir zuvor extra für den Kochkurs passend ausgesucht hatte. 


Diese Pausen waren sehr schön man konnte das Essen und den Wein genießen, sich austauschen und Notizen machen.






















Diese 5 Gänge sind während des Abends entstanden


Saibling mit Karotte Sanddorn und Geranienblättern



Grünkohl mit Merrettich knusprigen Tobinambur und Rote Beete


(Allein die Zubereitung und der Geschmack der roten Beete war der Wahnsinn! Sie bekam durch die Zubereitung eine fleischähnliche Konsistenz und einen unvergleichlichen Geschmack)

Natürlich mussten wir auch die Fische filetieren und den Rehrücken selbst auslösen.
Für diesen Kurs wurden fundierte Grundkenntnisse vorausgesetzt. Jeder durfte soviel selbst mit kochen wie er wollte, es wurde aber keiner zu etwas gezwungen. 
So haben sich die Aufgaben immer gut verteilt und jeder konnte das ausprobieren und dazulernen was ihn interessiert hat. Spätestens beim Anrichten war dann immer Teamwork gefragt und jeder wurde eingespannt.

Stör mit Rettich



Und beim putzen der Schwarzwurzeln für den Hauptgang war ich dann wirklich froh um meine Schürze!

Rehrücken mit Schwarzwurzeln und Hanfsamen 

Reiseis mit Paprika

Reiseis mit Paprikasaft (eine wahnsinnig spannende und leckere Kombi) dazu Paprikacreme mit eingelegten Mandarinen und ein Salat aus Paprika und Mandarine

Was mich während dem Kurs besonders fasziniert hat waren seine Liebe zu den Produkten. So detailverliebt wie er darüber spricht wie sich z.B. Karotten je nachdem wie sie gepflanzt werden auf welchem Acker sie wachsen oder wie der Geschmack sich im Laufe des Wachstums verändert ist einfach toll. 
Andree Köthe geht morgens das Gemüse selbst ernten um auch diese kleinen Prozesse mitzubekommen und immer wieder neu probieren zu können. 
Nicht nur die frische und Herkunft der Gemüse ist spannend gewesen. Auch die Ideen und Verarbeitung dahinter. Es wird fermentiert, getrocknet, fein gemahlen, entsaftet, geräuchert und vieles mehr. Ebenso verwendet er Kräuter und Blüten von denen ich nie gedacht hätte dass sie essbar sind, dass es diese überhaupt gibt und dass sie so lecker schmecken schon gar nicht. 
Dieses Wissen und der Umgang mit jedem einzelnen Produkt ist echt toll.
Wie man sieht muss Sterneküche nicht zwangsläufig mit "Luxusprodukten" einher gehen. So wird eine Karotte, ein Lauch, ein Rettich oder Grünkohl allein durch die Liebe zum Produkt, die Herkunft und die Verarbeitung zum Luxusprodukt.
Spannendere Gerichte wie im Essigbrätlein habe ich noch nirgends gegessen.

Es war ein wahnsinnig kurzweiliger, spannender Abend in einer netten Runde.
Durch die vielen einzelnen Komponenten die teilweise auch schon Tage oder Wochen vorher eingelegt, fermentiert oder anderweitig vorbereitet werden müssen, ist es nicht ganz so einfach das Menü komplett zu Hause nach zu Kochen. 
Jedoch bekamen wir so viele Impulse und Ideen sowie den Mut zum ausprobieren vermittelt.
Und wenn man alles zu Hause selbst kochen könnte wäre es ja langweilig.
So freuen wir uns auf einen nächsten Besuch im Essigbrätlein irgendwann!

Liebe Grüße
Martina

Mittwoch, 20. Januar 2016

Bernina Overlock 1150MDA

Zu Weihnachten durfte eine neue Maschine einziehen. 
Ich habe mich für eine Bernina 1150 MDA entschieden. 
Bernina Overlock 1150MDA

Seit 2007 hatte ich nun auf meiner Brother Overlock 3034d genäht und sie hat mir treue Dienste geleistet. Aber zu 100% zufrieden war ich nie mit ihr. Sie hat mir oft den Stoff "gefressen" trotz Messertausch teilweise einfach nicht gut geschnitten und war schon recht laut.
Mal sehen wie schnell und gut ich mich mit meiner Bernina anfreunden werde. Denn ob sie wirklich besser näht und welche Vorteile sie hat das werde ich nun erst noch heraus finden müssen.
Ich war im Bernina im Creative Center und habe mir die Maschinen dort zeigen lassen und da war ziemlich schnell klar, wenn dann soll es die 1150MDA werden. Daher durfte ich sie mir als Weihnachtsgeschenk von meinem Mann beim Nähpark bestellen.
Eine Einführung hatte ich somit natürlich mal wieder nicht gemacht. Selbst schuld! 
Ich dachte Overlock ist Overlock, da brauch ich keine Einführung. 

Da sie sich doch im Aufbau zu meiner alten Maschine unterscheidet habe ich mir gedacht ich nehme euch in der nächsten Zeit immer mal mit auf meinem Weg mich mit ihr vertraut zu machen.
Denn auch der mtc Knopf ist neu für mich und dann habe ich noch ein paar Dinge entdeckt, die meine alte Maschine so nicht hatte.

Genau wie bei Nicole von Nicibiene  liegen mir meine Kids ständig mit Youtube in den Ohren. Also habe ich auch mal bei Youtube nach Videos gesucht um mich ein wenig mit meiner Maschine vertraut zu machen, aber keine passenden gefunden, jedenfalls nicht auf deutsch.

So kam es dazu, dass ich die ersten Filme aufgenommen hatte. Einfach so zum Spaß. Diese schlummerten nun auf dem Laptop, weil ich mit dem Filmen und der ganzen Technik wie man etwas schneidet, einstellt und hochläd eigentlich keine Ahnung habe. 
Auch ist es echt ziemlich komisch so vor der Kamera zu sprechen und sich dann auch noch selbst zu hören ist noch grausamer.
Daher nun zum Test ob das mit dem Anzeigen, Hochladen etc. auch klappt, dieses erste kurze Video wo ich euch einfach erst einmal zeige was so dabei ist an Zubehör. 
Und sollte alles klappen, und dann auch wieder Speicherplatz auf meiner Kamera sein, denn da muss ich auch erst mal Platz schaffen, zeige ich euch demnächst wie man die Maschine einfädelt usw.

Liebe Grüße
Martina


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